Bericht von Julian Bauer über seinen Aufenthalt im Kinderheim

 

Mein Name ist Julian Bauer, ich bin 21 Jahre alt und studiere Agrarwissenschaften in Bonn im 5. Semester.

 

Über Werner Bücher habe ich den Kontakt zu Detlev und zum Kinderheim hergestellt.

 

Mein Hauptprojekt hat sich mit der Verbesserung des Klimas in den Gewächshäusern befasst.

Dazu habe ich zuerst Temperaturen gemessen und später haben wir dann nach Lösungen gesucht, um die zu heißen Temperaturen zu verringern.

 

Die finale Lösung war dann ein Schattennetz, welches die ursprüngliche, luftundurchlässige Folie ersetzt hat.

 

 

Neben der Arbeit auf der Farm und auch als Hilfslehrer in der kleinen Agrarschule war mir die Arbeit im Kinderheim sehr wichtig.

 

So habe ich viel Zeit mit den Kindern nachmittags in der Bücherei verbracht, die von anderen Studenten letztes Jahr aufgebaut wurde.

 

Auch das Thema Mülltrennung konnte ich weiterführen und so haben wir zwei Mülltrennungsanlagen in Betrieb nehmen können.

Ein wichtiger Schritt, da die austretenden Giftstoffe besonders bei Kindern schädlich sein können.

 

In der restlichen Zeit haben wir alle möglichen Spiele, wie Fußball, Ludo (Mensch Ärgere Dich Nicht) oder Verstecken gespielt.

 

Die Kinder wachsen einem sehr schnell ans Herz und die Zeit vergeht schneller als man es möchte.

 

Die Wohnung ist mit 3 Zimmern sehr komfortabel.

Es gibt einen Kühlschrank und eine Dusche, die mit Süßwasser versorgt wird.

 

Im Vergleich zu den anderen Menschen, die dort wohnen, lebt man wie in einem Schloss.

Essen gibt es dreimal am Tag.

Es wird viel Reis und Maisbrei mit Bohnen gekocht.

Mir hat das Essen meistens sehr gut geschmeckt.

Verhungern wird dort sicherlich niemand.

 

Ich habe die Zeit sehr genossen und konnte viele meiner Ideen mit der Unterstützung von Werner, Detlev oder den Angestellten im Heim umsetzen.

 

Die Erfahrungen, die ich sammeln konnte, haben mich persönlich sehr weiter gebracht.

 

Vielen Dank an alle, die mir dieses Erlebnis ermöglicht haben.