Aktuelles

02/2017

 

Liebe Pateneltern,

liebe Interessierte,

 

ich freue mich Ihnen mit meiner heutigen Nachricht Neues aus Kenia berichten zu können.  Detlev Dreistein ist nun für ein paar Wochen zurück aus Kenia und hat uns die Briefe der Kinder und einige erfreuliche Veränderungen aus dem Waisenhaus Children of the rising sun mitgebracht.

Derzeit beherbergt das Heim 67 Kinder, die dort leben und zur Schule gehen. Neun dieser Kinder wurden in den letzten Monaten neu aufgenommen und haben sich gut eingelebt.

Insgesamt besuchen aktuell 750 Kinder aus der näheren Umgebung die zum CRSH gehörende Schule.

Im ebenfalls  zum CRSH dazugehörigen Kindergarten werden derzeit 300 Kinder betreut.

Zur Zeit haben wir 19 Jugendliche, die das Heim verlassen haben und auf die Hochschule gehen konnten. Drei weiter junge Menschen hatten den erforderlichen Notendurchschnitt und besuchen nun die Polytechnische Schule.

Wie bereits im Januar berichtet hat sich ein deutscher Unterstützer für das Waisenhaus gefunden, der sich für den Bau eines Kuhstalls und eines Unterrichts-Gewächshauses eingesetzt hat.

Nachdem der Kuhstall und die Gewächshäuser Ende letzten Jahres errichtet wurden, konnten nun 2 Hochleistungskühe angeschafft werden. Eine der beiden Kühe gibt bereits Milch und die zweite ist derzeit trächtig.

Ebenfalls konnte ein Lehrer von der Pwani Universität für das Gewächshausprojekt eingestellt werden. Er wird die Kinder darin unterrichten, wie man das Gemüse richtig ausbringt, großzieht und pflegt um dann eine ertragreiche Ernte zu haben. Es handelt sich hier um einen Fulltime-Job und der Lehrer Eric lebt nun mit im Heim.

Erfreulicher Weise konnten alle Zimmer des Waisenhauses mit Solarenergie ausgestattet werden. Als nächstes wird die Schule an die Solaranlage angeschlossen.

Das sind die aktuellsten Informationen, die wir aus Kenia erhalten haben. Ich möchte mich bei Ihnen recht herzlich für Ihre Unterstützung bedanken und verbleibe

mit herzlichen Grüßen

 

 

Evelyn  Rassmann

 

>>

01/2017

 

Liebe Leser!

Ich möchte Ihnen gerne von den letzten Monaten berichten und was in Kenia im Heim passiert ist und wie der aktuelle Stand ist.

Hierfür muss ich nochmal in das Jahr 2015 zurückgehen. In diesem Jahr hat sich ein Kölner Geschäftsmann, Herr Bücher, bei Detlev gemeldet, weil er ähnlich wie er immer Gelder für Kinder eines zum CRSH benachbarten Waisenhauses gesammelt hat. Man hat ihm jedoch 2015 gesagt, er könne die Gelder nochmals zahlen, aber das Heim würde von der Regierung in den nächsten Monaten geschlossen. Er hat sich an Detlev gewandt, weil er von ihm und seiner Arbeit gehört hatte und bat meinen Onkel die Kinder dann nach der Schließung bei uns im CRSH aufzunehmen. Nachdem wir zu diesem Zeitpunkt bereits ein Verein waren haben wir gemeinsam mit Detlev beschlossen, die Kinder aufzunehmen, sofern der Platz vorhanden ist. Soweit ist aber nicht gekommen, da Herr Bücher bei einem Besuch vor Ort in „seinem“ Heim feststellen musste, dass es überhaupt keine Kinder mehr in dem Heim gab. Weil er aber die Gelder bereits eingesammelt hatte, hat er sich mit Detlev ein Projekt ausgedacht, wie die Spenden sinnvoll verwendet werden können.

Zur Debatte standen unter anderem eine Hühnerfarm und Gewächshäuser. Da die Aufzucht der Hühner nicht machbar war, hat man sich für die Gewächshäuser entschieden. Hierfür wurden Herrn Bücher auf dem Grund des CRSH Flächen zur Verfügung gestellt, auf denen die Gewächshäuser errichtetet werden können.

Sinn des Ganzen soll es sein, dass Kinder aus dem Heim lernen Gemüse anzubauen und großzuziehen, um damit ihre Existenz zu sichern und sich selbst versorgen zu können.

Zum Anderen kann das in den „Lerngewächshäusern“ gezogenen Gemüse zur eigenen Versorgung der Kinder im Heim genutzt werden und sollte etwas übrig bleiben, könnten sie es verkaufen und Geld erwirtschaften.

Leider ist es nicht so einfach ein solches Gewächshaus zu betreiben. Es ist fachkundiges Personal notwendig, das sich um das Gemüse und das Gewächshaus kümmert und den Kindern beibringt, wie man die Aufzucht betreibt.

In Kenia ist es allerdings nicht so leicht eine geeignete Person dafür zu finden. Detlev ist daher seit seiner Ankunft im November damit beschäftigt, einen Lehrer zu finden und alle für die Errichtung der Gewächshäuser notwendigen Formalitäten zu erledigen. Dafür ist er oft von Pontius zu Pilatus unterwegs, weil zwar alle das Projekt toll finden, aber keiner so genau weiß wer eigentlich für die ganzen Formalitäten zuständig ist.

Im Moment befindet er sich im Kontakt mit einem afrikanischen Professor, der einen Vorschlag für die Gewächshäuser erarbeiten möchte. Detlev hat vor ein paar Wochen geschrieben, dass der Vorschlag 14 Tage dauern sollte, aber seitdem gab es keine Meldung mehr.

Außerdem wurde bereits einen Kuhstall auf dem Gelände des CRSH errichtet. Geplant war die Anschaffung von 2 Kühen. Aber die Anschaffung sollte wohl überlegt sein, da es nicht sinnvoll ist die Kühe in einer Dürreperiode anzuschaffen, wenn es nichts zu fressen für die Kuh gibt. Dann müsste wieder Futter zugekauft werden und der Nutzen würde sich eher in eine Belastung verwandeln.

Im Moment befindet sich ein Helfer aus Burghausen bei Detlev im Waisenhaus. Er ist seit 11. Januar dort und wird bis Mitte März bleiben. Die beiden sind gerade dabei das Heim etwas zu renovieren, angefangen haben sie mit den Unterbringungen für die Helfer. Es scheint eine mühsame Arbeit zu sein, da das Werkzeug oft nicht so komfortabel ist wie wir es gewohnt sind. Zudem ist es heiß und im Heim fällt regelmäßig der Strom und die Wasserversorgung aus.

Im Februar ist geplant, dass noch zwei weitere junge Männer als Helfer kommen. Die beiden sind aus Hamburg und möchten sich nach ihrem Abitur einbringen.

Auch für August hat sich eine junge Frau gemeldet, die mit ihrer 6jährigen Tochter im Heim helfen möchte.

Ich erhalte doch relativ viele Hilfsangebote und Anfragen. Dadurch dass Detlev jetzt direkt vor Ort ist, können wir das nun doch relativ gut organisieren und die Hilfe wird gern angenommen.

Nachdem im Dezember nun die Ergebnisse der Abschlussprüfungen bekannt gegeben wurden, haben nun 12 Kinder das Heim nach Abschluss der 8. Klasse verlassen.

8 Kinder davon konnten auf die Hochschule geschickt werden. Es handelt sich hier um eine weiterführende Schule mit angeschlossenem Internat. Die Schule dauert nochmal weitere 4 Jahre und die Kosten hierfür betragen pro Kind pro Jahr rund 500 EUR. Detlev hat anhand der in den Abschlussprüfungen erreichten Punkte ausgewertet, wer für den Besuch einer Hochschule geeignet ist. Leider ist es finanziell nicht möglich allen Kindern eine weiterführende Schule zu finanzieren.

Aber um auch einmal zu sehen, dass es sich lohn die Kinder zu unterstützten und was aus einigen von Ihnen geworden ist, habe ich einmal eine kleine Auflistung von einigen Kindern mitgebracht, die sich gut gemacht haben.

Im November haben wir ein weiteres Kind im Heim aufgenommen. Sein Name ist Nicolus und er ist 7 Jahre alt. Seine Mutter konnte ihn nicht mehr versorgen und hat ihn einfach allein in ein Sammeltaxi gesteckt. Als der Fahrer das bemerkte hat er den Jungen zum Jugendamt gebracht und von dort wurde er ist CRSH geschickt.

Nach dem Stand von Anfang Januar 2017 befinden sich nun derzeit 63 Kinder in der Obhut des Heims

Vorausichtlich werden wir demnächst noch 4 weitere Kinder bekommen und ein paar Kinder werden gehen müssen. Die Aufnahmen und Weggänge sind noch nicht genau klar, was daran liegt, dass sich auch die Bestimmungen in Kenia verändert haben. Für jedes Kind müssen die Verwandten dem Heim nun eine Geburtsurkunde vorlegen. Leider hat nicht jedes Kind eine solche Urkunde. Wenn die Verwandten es nicht schaffen, die Urkunde zu besorgen, dürfen die Kinder nicht mehr im Heim bleiben bzw. erst gar nicht aufgenommen werden.

Abschließend möchte ich noch kurz von Detlevs persönlichem Engagement im Heim erzählen.

Er befindet sich ja seit November im Heim und Mitte Dezember gehen die meisten der Kinder während der schulfreien Zeit nach Hause zu Ihren Verwandten. Es gibt allerdings 10 Kinder, die niemanden mehr haben und im Heim bleiben müssen. Mit diesen Kindern hat er gemeinsam das Gelände des CRSH aufgeräumt und nur um einmal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie wenig die Kenia mit Umweltbewusstsein am Hut haben, möchte ich kurz erwähnen welche Mengen sie zusammengesammelt haben. Innerhalb von nur 1 Stunde hatten sie 8 Schubkarren voll mit Plastik- und Papiermüll gesammelt. Detlev versucht wohl seinen Kampf gegen Windmühlen und will für mehr Sauberkeit sorgen…

Außerdem war er mit den Kindern in Malindi einkaufen, die Kinder wurden neu eingekleidet. Er sieht das als Übung für die Kinder wenn sie nicht mehr in Obhut des Heimes sind und sie für sich selbst sorgen müssen. Er versucht ihnen den Umgang mit Geld näher zu bringen.

Und damit die im Heim gebliebenen Kinder auch eine Freude haben, hat er mittels Spendengeldern von Touristen einen Ausflug für die Kinder organisiert. Obwohl sie ja doch nah am Meer wohnen, kennen viele der Kinder das Meer nicht. Die meisten können nicht schwimmen und haben Angst vor dem Wasser. So hat Detlev einen Ausflug in den TBBC und einen Tag am Strand organisiert. Die Strandjungs haben den Kindern bei Ebbe Kugelfische und Muränen gezeigt, die Kinder durften im Hotel essen.

Ich möchte damit zeigen, wie wohl sich Detlev in Kenia fühlt und wieviel mehr er direkt dort vor Ort tun kann als hier aus der Ferne. Ich möchte damit auch deutlich machen, dass es hier nach wie vor nicht darum geht, was wir als Verein hier tun, sondern dass es immer allein um seine Arbeit in Kenia für die Kinder geht, wofür wir Ihre Unterstützung benötigen. Wir sind lediglich seine Helfer aus der Ferne! Deswegen will ich mich bei allen bedanken, dass Sie alle sein Projekt weiterhin so großartig unterstützen! Vielen Dank!

 

02/2016:

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

nun sind schon wieder einige Monate des Jahres 2016 vergangen und zwischenzeitlich hat Detlev Dreistein wieder Kenia und das Waisenhaus „Children of the rising sun home“ besucht. Am 12. April 2016 hat er wie gewohnt von seiner Reise und den letzten Vorkommnissen berichtet.

Detlev Dreistein ist im Februar mit einigen Reisebegleitern nach Kenia geflogen. Dort konnte er die Patengelder und Spenden an das Heim und die Kinder übergeben. Erfreulicherweise haben derzeit 11 Kinder die erforderlichen Leistungen erbracht und können nun eine weiterführende Hochschule besuchen. Die Kosten hierfür wurden durch die Spendengelder gedeckt. Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmal ganz herzlich bei allen Pateneltern und Spendern für die Unterstützung bedanken. Ohne Sie wäre der Betrieb des Heims nicht möglich - Vielen Dank!

Wie bereits bei dem letzten Informationsabend und in dem letzten Schreiben erläutert, gibt es einen Unterstützer (Herrn Bücher), der auf dem Grundstück des CRSH vier Gewächshäuser zur Aufzucht von Tomaten für das Kinderheim errichten möchte. Bei dem letzten Besuch von Herrn Dreistein in Kenia wurde dies nochmals mit dem vor Ort ansässigen Komitee besprochen und bewilligt. Sofern Herr Bücher die notwendigen finanziellen Mittel dafür aufbringt, ist der Bau der Gewächshäuser bewilligt. Selbstverständlich stehen wir ihm bei Fragen bzw. kleineren organisatorischen Dingen im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Seite.

Weiter haben sich Interessenten gemeldet, die im Februar 2017 gerne eine Reise nach Kenia machen und das CRSH und Herrn Dreistein in Kenia besuchen möchten. Wenn es weitere Interessenten gibt, die gerne an dieser Reise teilnehmen möchten, bitten wir Sie sich bei uns zu melden, damit wir eine Gruppenreise organisieren können.

Abschließend möchten wir uns nochmals von Herrn Dreistein verabschieden, der ja in diesem Jahr in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, seine Reiseprojekte verwirklicht und sich abschließend in Kenia niederlassen möchte. Wir danken ihm nochmal für dieses großartige Projekt, das er vor so vielen Jahren ins Leben gerufen hat und bis zu der heutigen Größe aufgebaut hat. Hierfür verdient er größte Anerkennung! Wir danken auch im Namen der Kinder, die durch die Hilfe ein schönes Zuhause und eine gute Bildung erhalten.

Detlev – wir werden Dich vermissen und wünschen Dir alles Gute!

 

01/2016:

 

Liebe Leser,

wieder ist ein spannendes Jahr zu Ende gegangen und das neue Jahr 2016 hat begonnen.

Im April des letzten Jahres haben wir nun den Verein „CRSH Waisenhaus Kenia e.V.“ gegründet und die Abwicklung der Formalitäten nimmt seinen Lauf. Manches „holpert“ vielleicht noch etwas aber wir bemühen uns die Vorgänge zu optimieren.

Nun möchten wir Sie über die letzten Vorkommnisse informieren und Sie über den aktuellen Stand der Dinge im CRSH auf dem Laufenden halten.

Im Sommer 2015 kam der Bonner Geschäftsmann Werner Bücher auf Herrn Dreistein zu und berichtete von seiner Lage. Herr Bücher unterstützte ebenfalls ein zum CRSH nahe gelegenes Waisenhaus. Leider stellte sich heraus, dass die Unterstützung nicht sinngemäß verwendet wurde und Herr Bücher seine bisherige finanzielle Hilfe für das Projekt einstellte. Er fragte bei Herrn Dreistein an, ob das CRSH, die in der Obhut des Pfarrers, verbliebenen Kinder aufnehmen könnte. Er wollte hierfür künftig seine finanziellen Mittel und die georderten Lebensmittellieferungen dem CRSH zukommen lassen. Da noch verfügbare Kapazitäten im Waisenhaus vorhanden waren, stimmten Herr Dreistein und das in Kenia sitzende Komitee der Aufnahme zu. Trotz der Hilfsbereitschaft des CRSH kamen keine Kinder. Herr Bücher und seine Helfer möchten jedoch trotz ihrer unschönen Erfahrungen ihre Hilfe weiter für kenianische Kinder einbringen und ihre Gelder in Projekte auf dem Gelände unseres Waisenhauses fließen lassen.

Im Oktober 2015 flogen Herr Dreistein und Frau Hager nochmals nach Kenia um dort nach dem Rechten und der aktuellen Situation im CRSH zu sehen. In diesem Zuge trafen sie sich direkt vor Ort mit Herrn Bücher und dem Komitee, um sich kennen zu lernen und Gespräche über eine bessere Zukunft für die Kinder zu führen. Bei dieser Gelegenheit stellte Herr Bücher direkt seine Projektideen vor. Hierzu zählen die Überlegungen weitere Gewächshäuser für eine Tomatenzucht aufzubauen, um autark zu werden. Ebenfalls gibt es die Gedanken eine Maismühle zu kaufen, um das Grundnahrungsmittel Ugali herzustellen. Hier könnte das hergestellte Maismehl auch an die Nachbarn verkauft werden oder die Mühle gegen eine Gebühr für die Nachbarschaft zur Nutzung angeboten werden. Als weitere Invesitionsmöglichkeit wird die Errichtung einer One-day-Chicken-Farm diskutiert, in der befruchtete Hühnereier im Inkubator ausgebrütet und die Küken verkauft oder großgezogen werden könnten. Den Platz für diese Investitionen können wir auf dem Grundstück des CRSH bieten und es wäre eine Möglichkeit die Kinder in die Tätigkeitsabläufe einzubinden und ihnen den Umgang damit näher zu bringen.

Nun machen sich Herr Dreistein und ca. 10 weitere Personen im Februar 2016 wieder auf den Weg nach Kenia um nach dem Rechten zu sehen. Wir sind gespannt auf die neusten Entwicklungen und auf den Reisebericht, den Herr Dreistein im April liefern wird. Hierzu möchten wir Sie recht herzlich einladen! Der Informations-Abend wird am 12. April 2016 um 19.00 Uhr im Sportheim Haiming, Salzachstr. 18 in 84533 Haiming stattfinden. Wir freuen uns Sie dort begrüßen zu dürfen.

Ihre Evelyn Rassmann

 

 

02/2015:

 

Liebe Spenderin, lieber Spender!                                    

 

Ein erlebnisreicher Urlaub ist für mich am 12.03. zu Ende gegangen. Begleitet wurde ich durch ein Ehepaar, die über Istanbul anreisten. Leider gibt es zurzeit keinen Direktflug, so musste ich über Frankfurt fliegen. Der Empfang im Hotel war wie immer sehr herzlich. Leider ist der Tourismus stark eingebrochen. Nur rund 100 Gäste waren im Hotel. Alle Angestellten geben sich sehr viel Mühe und sie bereiteten uns am Valentinstag ein hervorragendes Buffet.

 

Am Samstag waren wir im Kinderheim und erfuhren sofort eine Neuigkeit. Ein von Italienern geführtes Waisenhaus wurde von der kenianischen Regierung geschlossen, da sich die Betreiber nicht  an die gesetzlichen Vorschriften gehalten haben. So standen 34 Kinder wieder auf der Straße. Wie sollte es für sie weitergehen? In kleine Gruppen aufteilen und in verschiedene Einrichtungen abgeben?

Jetzt, wo sie wieder eine Gemeinschaft gebildet haben, kann man sie nicht erneut trennen. So haben wir alle 22 Mädchen und 12 Jungen in unsere Obhut aufgenommen. Platz ist bei uns ausreichend vorhanden. Auch sind Betten, Matratzen, Moskitonetze und alles, was die Kinder benötigen vorrätig.

So haben alle schnell ein neues Zuhause gefunden. Für unsere Heimleitung, Joyce Karembo, war es eine stressige Zeit, denn ich benötigte für alle Neuen die Lebensläufe, damit ich Pateneltern suchen kann. Am letzten Tag wurden mir die Dokumente ausgehändigt. Bis heute habe ich 29 neue Paten gefunden. Ich bin mir sicher, die restlichen Kinder noch zu vermitteln.

 

Nun ein paar Zeilen, wie es mit dem CRSH weiter geht. Meine Nachfolger haben gemeinsam den Wunsch geäußert einen Verein zu gründen. Neun Personen haben den Verein ins Leben gerufen. Im Beiblatt werden alle Mitglieder mit ihren Funktionen vorgestellt. Die wichtigen Neuerungen findet man auf der Rückseite. Für die Kinder und das Waisenhaus ändert sich nichts. Ich werde mich noch stärker für die Belange einsetzen können, da ich direkt vor Ort, in Kenia, mithelfen werde.

Bitte unterstützen Sie weiterhin den Verein und vertrauen Sie meinen Nachfolgern, so wie Sie mir Ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir kämpfen alle um die gleiche Sache denn wir wollen den Waisenkindern eine bessere Zukunft ermöglichen. Dies ist nur durch Ihre Hilfe möglich. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken.

 

Ihr

Detlev Dreistein

 

 

 

01/2015:

 

Lieber Interessent!                             

 

 

Zum Anfang des neuen Jahres möchte ich Ihnen alles Gute wünschen und hoffe, dass Gesundheit und

Erfolg Ihre ständigen Begleiter sind.

 

Im letzten Jahr konnten wir „20 Jahre Children of the Rising Sun Home“ feiern.

Die Firma Wacker hatte ein noch schöneres Jubiläum, denn sie konnte auf 100 Jahre Firmengeschichte zurück blicken. Aus diesem Anlass wurden einige Mitarbeiter mit ihren persönlichen

Geschichten vorgestellt. So erschien am 22.12.2014 ein Artikel über unser Waisenhaus.

Hier der Link dazu:

 

http://www.wacker.com/cms/de/100years/100years_home.jsp

 

In Kenia ist leider eine Flaute zu verzeichnen. Einige Reiseveranstalter fliegen das Land momentan

nicht mehr an. Gründe dafür sind die Anschläge an der Grenze zu Somalia durch die Al-Shabaab-

Miliz und die Verunsicherung durch die Krankheit Ebola, die aber nicht im Osten sondern im Westen

von Afrika wütet. So bleiben viele Urlauber aus und auch mein Flug geht nicht mehr von München aus, ich muss über Frankfurt fliegen. Seit 20 Jahren bin ich dieses Mal allein.

Auch unser Hotel ist nicht gut belegt. Zurzeit unter 200 Personen während der Hauptreisezeit.

Bei Vollbelegung sind über 350 Gäste anwesend. Es wird für mich sehr exklusiv.

 

In unserem Heim konnten wir drei neue Mädchen aufnehmen. Es sind Lewinsky Leshian (14), Risper  Bona (8) und Elizabeth Nunu (4).

Seit 05.01.2015 ist Theresa aus Traunreut im CRSH als Volontär beschäftigt. Ich wünsche ihr alles Gute bei ihrer Arbeit mit den Kindern.

Eine sehr erfreuliche Mitteilung kann ich noch zum Schluss machen, denn ein ehemaliges Heimkind von uns hat nach ihrer Ausbildung und dem Studium, finanziert durch unsere Spenden, einen Arbeitsplatz in unserem Waisenhaus erhalten. Es handelt sich um Frida Karambu.

Ich bin stolz, dass sie es so weit gebracht hat. Da ist unsere Hilfe zu 100 Prozent angekommen.

 

Danke an allen Pateneltern und Sponsoren für die Unterstützungen.

 

 

Ihr

Detlev Dreistein